Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch, neue Ideen bei der Verpackung zu realisieren. Unser Bestreben ist es, Müll dauerhaft zu reduzieren und Plastik
als Verpackungsmaterial so umweltverträglich wie möglich einzusetzen.

 

Plastik

Eine der größten und wirkungsvollsten Möglichkeiten umweltbewusst zu agieren, ist der sorgsame Umgang mit Plastikmaterialien.

Dabei sind zwei Seiten zu betrachten: Die Herstellung und die Entsorgung. Im Rahmen der Produktion wird die gängige OPP-Folie aus Erdöl hergestellt. Dieser fossile Rohstoff wird mit hohem Aufwand gewonnen und mit hohem Risiko transportiert. Er wächst nicht nach und wird knapp. Eine Alternative ist die Herstellung von Folie aus Holz. Dabei werden schnell nachwachsende Pappeln verwendet, die FSC-zertifiziert sind. Das bedeutet grob gesprochen, dass 2-3 neue Pappeln gepflanzt werden für jede, die gerodet wird.
Auf der anderen Seite steht die Entsorgung der Verpackungsfolie beim Endverbraucher. Zum heutigen Zeitpunkt ist die Technik noch nicht so weit, dass unsere 375 g bis 1.000 g schweren Müslis zu 100 % in recyclefähiger Folie verpackt werden können. Aber auch daran arbeiten wir noch – gemeinsam mit unseren Lieferanten und Verbänden.

Clips

Zunehmend produzieren wir auch Artikel, bei denen wir auf den Clip verzichten. Zwar ist dieses kleine Ding in der Küche ganz praktisch, wenn die Packung zur Aufbewahrung wiederverschlossen werden soll. Doch setzt sich zunehmend der Trend durch, dass die Verbraucher die Müslis in einen Aufbewahrungsbehälter umfüllen – oder sie haben wiederverwendbare Haushaltsclips im Haus.

Durch diese Umstellung können jährlich bedeutende Mengen an Metall eingespart werden. Außerdem verkürzt sich die Folienlänge je Beutel, so dass weniger Verpackungsfolie eingesetzt werden muss.

Palmöl

Seit 2015 verzichten wir komplett auf Palmöl. Dieser günstige Rohstoff hat dazu geführt, dass große Teile des Regenwaldes abgeholzt werden, um Fläche für den Anbau zu schaffen. In diesen Wäldern sind die ohnehin bereits massiv bedrohten Orang-Utan Affen beheimatet und verlieren ihren Lebensraum. Ein weiterer katastrophaler Effekt ist, dass durch die Brandrodungen enorme Flächen an trockenem Torfboden abbrennt, wodurch massive Mengen des Klimagases CO2 freigesetzt werden. Der Verlust dieser über 8.000 Jahre alten Wälder ist kaum noch aufzuhalten. Doch noch gibt es Hoffnung, diese Lebensspender zu bewahren und unser Beitrag besteht darin, konsequent auf Palmfett zu verzichten.

Strom

Um die Energie des Sonnenlichts zu nutzen, schöpfen wir seit 2019 unseren Strom aus einer eigenen Photovoltaik-Anlage. Somit sind wir nicht nur autark, sondern auch richtige Sonnenanbeter.
 
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